21. Februar: Im Rahmen der Ausscheidungskämpfe für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in London siegt Franz Eibler im Halbschwergewicht mit 325 kg (95, 105, 125).
22. Februar: Neulingsmeisterschaft von Österreich: Die Meisterschaft wird im Vierkampf, bestehend aus einarmig Reißen, beidarmig Drücken, Reißen und Stoßen ausgetragen: Leicht: 1. Rudolf Sternecker 292,5 kg (55, 67,5, 75, 95). Halbschwer: 2. Rudolf Stini 335 kg (65, 72,5, 92,5, 105).
7. März: Im Wiener Apollokino kämpft die österreichische Nationalmannschaft gegen die Tschechoslowakei 3:3 unentschieden. Franz Eibler ist im Halbschwergewicht eingesetzt, erreicht 330 kg (100, 105, 125) und verliert mit einem Rückstand von 7,5 kg.
1. Mai: Sechsermannschaften der vier Wiener Bezirke Nord, Ost, Süd und West stehen einander in einem Vergleichskampf gegenüber. Die Südstaffel, in der Franz Eibler, Leopold Ludwig und Wilhelm Starka antreten, wird mit einer Relativleistung von 1372 kg hinter dem Bezirk Ost mit 1437 kg Zweiter. Franz Eibler 335 (100, 105, 130 – 83) Leopold Ludwig 305 ( 85, 95, 125 – 82) Wilhelm Starka 280 ( 75, 90, 115 – 76) (Anmerkung: Bis Ende des Jahres 1948 gehört der Verein dem Wiener Bezirk Süd an.)
30. Mai: Am Platz des Wiener Eislaufvereins besiegt Österreichs Nationalmannschaft Italien mit 4:2 Punkten. Franz Eibler startet im Schwergewicht, erreicht 335 kg (100, 105, 130) und verliert mit einem Rückstand von 7,5 kg.
27. Juni: Meisterschaft von Wien: Allgemeine Klasse: Mittel: 2. Wilhelm Starka 307,5 kg (82,5, 100, 125). Schwer: 2. Franz Eibler 340 kg (102,5, 107,5, 130).
25. Juli: Mannschaftsmeisterschaft Bezirk Süd: Durch einen Totalversager von Leopold Ludwig im Reißen vergibt Mödling den ersten Platz bei den Schwergewichtsmannschaften und wird mit der Gesamtleistung von 1602,5 kg Dritter. Georg Ratkovsky 312,5 (92,5, 95,0, 125,0 – 99,5) Wendelin Schwab 282,5 (82,5, 87,5, 112,5 – 69,0) Rudolf Stini 272,5 (77,5, 85,0, 110,0 – 84,0) Robert Bayer 255,0 (77,5, 77,5, 100,0 – 69,5) Walter Weinegger 247,5 (75,0, 77,5, 95,0 – 76,5) Leopold Ludwig 232,5 ( 0,0, 100,0, 132,5 – 83,2) 1602,5 kg
4. – 6. August: An den Olympischen Spielen in London nimmt Franz Eibler als Schwergewichtler teil und belegt mit 327,5 kg (102,5, 100, 125) den 14. Platz.
26. September: Für die Teilnahme an der Staatseinzelmeisterschaft 1948 wird im Simmeringer Brauhaus eine Qualifikationskonkurrenz mit folgendem Ergebnis der Mödlinger Athleten durchgeführt: Mittel: 1. Wilhelm Starka 312,5 kg (87,5, 100, 125). Halbschwer: 3. Leopold Ludwig 307,5 kg (85, 90, 132,5). Schwer: 2. Franz Eibler 337,5 kg (105, 100, 132,5).
Oktober: Bei der vom ÖAKV einberufenen ersten niederösterreichischen Obmännerkonferenz wird die Bildung von zwei Kreisen beschlossen: Kreis II (diesseits der Donau) mit den Bezirken Mödling, Schwechat und St. Pölten; Kreis II (jenseits der Donau) mit den Bezirken Retz und Stockerau.
21. November: Meisterschaft Bezirk Süd: Bantam: 2. Josef Poyer 207,5 kg (67,5, 60, 80). Leicht: 1. Wendelin Schwab 277,5 kg (77,5, 85, 115), 3. Rudolf Sternecker 255 kg (70, 77,5, 107,5). Halbschwer: 1. Leopold Ludwig 322,5 kg (90, 100, 132,5), 2. Wilhelm Starka 310 kg (87,5, 102,5, 120).
28. November: Staatsmeisterschaft in Wien: Halbschwer: 2. Leopold Ludwig 315 kg (85, 100, 130). Schwer: 1. Franz Eibler 352,5 kg (107,5, 110, 135). Mannschaftsmeisterschaft Mödling wird in der 1. Klasse mit geringem Leistungsrückstand auf Simson Zweiter. In der dritten Runde markiert Mödling mit 1378,5 kg einen österreichischen Mannschaftsrekord, der jedoch im Laufe der Meisterschaft von Simson verbessert wird. Für die Platzierung zählt der Durchschnitt der Relativleistungen. 1. Simson 1356,67 kg 5. Polizei 1264,67 kg 2. Mödling 1355,61 kg 6. KSV Wien 1241,50 kg 3. Gaswerk 1313,35 kg 7. Hoffmann 1154,65 kg 4. Meidling 1274,12 kg 8. Hermann 1127,31 kg